Irische Muscheln

Leckere Schalentiere von der Westküste Irlands

Unsere irischen Muscheln werden als sogenannte Pfahlmuscheln an der Westküste Irlands kultiviert und wachsen an dicken aufgehängten Seilen heran. Die Zucht an Seilen gilt als reinlich, da der Kontakt zum Sand vermieden wird. Parasiten am Boden können die Muscheln nicht erreichen und durch den starken Gezeitenstrom werden sie optimal mit Plankton versorgt. Die Muscheln spornen (laichen) an der irischen Westküste Anfang März und verlieren Gewicht, 3-4 Wochen benötigen dann die Tieren, um wieder Ihren vollen Fleischanteil aufzubauen.

 

 

Die Wasserqualität ist bei der Muschelzucht sehr wichtig. Muscheln filtern zur Sauerstoff- und Nahrungsaufnahme das Wasser. Plankton und auch andere Kleinstlebewesen ernähren die Muscheln. Pro Stunde filtert eine Pfahlmuschel ca. zwei Liter Meereswasser.

Da Muscheln im ständigen Austausch mit großen Wassermengen stehen, reagieren sie sehr empfindlich auf die im Wasser auftretenden Umwelteinflüsse. Auf Umwelteinflüsse reagiert sie mit der Veränderungen ihrer Lebensfunktionen. Lebensraumfremde Stoffe werden angelagert oder in ihren Organismus eingebaut. Daher dienen Muscheln als Bioindikatoren.  

Da sich jede Veränderung auf die Muschel auswirkt, bestimmt die Wasserqualität maßgeblich auch ihren Geschmack.

Vor jeder „Ernte“ werden Wasserproben gezogen, um sicher zu stellen, dass nur Muscheln geerntet werden, die keiner Umweltbelastung oder Algenblüte ausgesetzt waren. Die Wasserqualität an der Westküste ist die beste in Europa (Grade 1A).

Muscheln nur in kalten Monaten genießen. Trifft diese alte Weisheit noch zu?

Heutzutage gilt diese Weisheit nicht mehr. Ausgereifte Lagerungs- und Kühlketten sorgen dafür, dass die frischen Muscheln lebendig bleiben. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) weist Verbraucher darauf hin, dass auch in den „r“- freien Monaten einem Muschelmenü nichts mehr im Wege steht.

 

Zuzeiten in denen die Lagerungstemperatur von der Außentemperatur beeinflusst wurde, hatte diese Weisheit ihre Berechtigung.

Eine gute Kühlung ist sehr wichtig um Muscheln lange haltbar zu machen. Dies ist die Hauptursache warum die Sommermonate für den Muschelverzehr ungeeignet waren. Erschwerend kam hinzu, dass in den Sommermonaten die Algenblüte stattfand und somit die Muscheln mit toxischen Substanzen angereichert waren. Wasserkontrollen gab es keine. Die Weisheit, Muscheln ausschließlich in den kalten Monaten zu essen, war unter diesen Gesichtspunkten also durchaus richtig. ​

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